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Nowyj Swet

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Berühmt wurde der Ort “Nowyj Swet” (im Russischen bedeutet es "die neue Welt") von dem russischen Fürsten Leo Sergejewitsch Golizyn. Als der Fürst 1878 bei Sudak ein Landgut kaufte, trug es den pompösen ausländischen Namen "Paradis". Erst eine Zeit später wurde das Gut in "Nowyj Swet" umbenannt.


Der Fürst Golizyn galt damals als ein großer Weinkenner und Weinschätzer. Gerade er kam auf die ambitionierte Idee, die Weinregion Sudak berühmter als die französische Weinprovinz Bordeaux machen zu wollen. Nachdem Golizyn gründlich den Weinbau Frankreichs, Italiens und Deutschlands studiert hatte, baute er in Nowyj Swet einen Weinbetrieb. Im Berg Koba-Kaja wurden Weinkeller eingerichtet, in dem Weine richtig temperiert und gefeuchtet gelagert wurden. Mit dem Fürstennamen Golizyn wurde die Herstellung hochwertiger Weine aus Sudak neu begonnen: Jetzt zum erstenmal in großem Maßstab und auf der wissenschaftlichen Basis.


Golizyn gilt als Begründer der russischen Sektherstellung. Sehr lange und hartnäckig wählte er Weinsorte für dieses wunderbare perlende Getränk aus. Und als Ergebnis gewann der Sekt "Nowyj Swet" 1900 in der Weltausstellung in Paris den Grand-Prix-Pokal.


Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde die Weinkellerei Golizyns von der Sowjetmacht zum Bedarf der Arbeiterklasse enteignet. Seit der Zeit ist die offizielle Bezeichnung dieses Weinbetriebes: Der Sekt-Wein-Betrieb “Nowyj Swet”.


Die Produktion des Sekt-Wein-Betriebes "Nowyj Swet" beträgt heute über 2 Millionen Flaschen pro Jahr. Darunter sind etwa 200.000 Flaschen von den Qualitätsschaumweinen "Krimskoje", "Jubiläum", "Nowyj Swet", "Fürst Leo Golizyn", "Krim" (brüt, trocken, halbtrocken). Diese Marken werden aus den auserlesenen Weinsorten Riesling, Chardonet und Pinot hergestellt.



 

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