Sudak

Die Prominente in Sudak

Die Prominente in Sudak


Seit langer Zeit ist Sudak im Prominentenkreis als einer der Lieblingskurorte der Krim sehr bekannt. Ebenso wie viele andere Ortschaften der Krim wurde Sudak im 18.-19. Jahrhundert von der russischen Aristokratie wieder entdeckt. Potjomkins und Golizyns hatten sich Grundstücke um die Stadt angeschafft und beschäftigten sich dort mit dem Weinbau und der Weinherstellung.


Ein Grundstück in Sudak hat sich auch Peter Simon Pallas gekauft. Das war ein Akademiemitglied, ein Wissenschaftler von großem Ruf. In Sudak hatte er ein Haus mit dem Weinberg und dem Weinkeller. (Das im guten Zustand erhaltene Haus kann man auch heute besichtigen.) Dank den Untersuchungen von Pallas auf dem Gebiet des Weinbaues wurde in Sudak die Herstellung hochwertiger Weine erneuert . Gerade P. S. Pallas hat als erster ausführlich etwa 40 hiesige Weinsorten beschrieben.


In Sudak wohnte noch ein bekannter Wissenschaftler (auch Akademiemitglied) Christian Ch. Steven. Das war der Gründer und der erste Direktor des botanischen Gartens Nikitski . Wegen seiner Forschungen kam Steven jährlich nach Sudak und arbeitete sehr viel auf der Krim. Seinen Namen haben mehrere heimische Pflanzen der Krim bekommen. Darunter ist auch der Ahorn von Steven und viele andere.


Sehr oft war in Sudak auch der Dichter, Dramatiker und Wissenschaftler W. W. Kapnist, der sich auch mit der Geschichte dieser Gegend beschäftigte. So forschte W. W. Kapnist über die Reisen von Odysseus und kam zum Schluß , daß der Held von Homer auf der östlichen Krim gewesen sein muste. Da dieser Wissenschaftler ein guter Geschichtskenner von Sudak war, trat er als erster in Rußland für den Schutz der Baudenkmäler und gegen deren Vernichtung auf. Im Jahr 1820 iniziierte W. W. Kapnist die Gründung der Staatskomission zum Schutz der historischen Denkmäler.


Im Herbst 1825 war A. S. Gribojedow auf der Durchreise durch Sudak. Der große russische Schriftsteller stieg bei seinem Bekannten, einem Baron ab, der damals eine Weinbauschule leitete.


Ein Sommerhaus hatte in Sudak auch ein berühmter Marinemaler I. K. Aiwasowski. Seine Gemälde, die diesem Winkel der Krim gewidmet sind, befinden sich in der Gemäldegalerie in Feodossia. Woloschin, Fessler, Kuprin, Latri, Polenow, Lagorio – alle Maler hegten eine besondere Art Liebe für Sudak, die auf ihren Gemälden mit Stadtansichten und der umliegenden Gegend zum Ausdruck kommt .

 

Sudak war populär auch unter den Komponisten. Hierher kamen sehr gern zur Erholung Glasunow und Tscherepnin. Im Sommerhaus bei I. K. Aiwasowski erholte sich der Komponist A. A. Spendiarow, der sich später auch ein eigenes Haus an der Küste gekauft hat.


Sehr viele Schriftsteller und Dichter des Silberjahrhunderts der russischen Literatur haben Sudak zu verschiedenen Zeiten besucht: Das waren Bely, Achmatowa, Weressajew, Bulgakow, … und jeder von ihnen verstand die Pracht und den stillen Reiz der hiesigen Natur zu schätzen .


Viel Sonne, eine "zärtliche See" und guter Wein sprechen wie früher die Menschen der Kunst auch heute an, nach Sudak zu kommen. Diese wunderschöne Stadt wird auch weiter ein sehr beliebter und anziehender Kurort der Krim bleiben.



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