Sudak

Der Wein aus Sudak

Wein im Sudak

Krimwein aus Sudak


Sudak ist eine Stadt auf der Halbinsel Krim, die durch ihren Wein sehr berühmt ist. Die schriftlichen Quellen und Untersuchungen der Archäologen belegen, daß die Weinkultur in dieser Gegend schon seit einigen Jahrtausenden existiert. Während der archäologischen Ausgrabungen um diese Stadt hat man alte Tongefäße (Amphoren) für Wein-Aufbewahrung und –Transport gefunden, die aus der Antike stammen.


Im Mittelalter exportierte man Weine aus Sudak weit außerhalb der Krim. Die Genueser, die damals Besitzer Soldains (der alte Name von Sudak) waren, handelten mit Krimweinen in ganz Europa.


Nachdem die Halbinsel an Russland angegliedert wurde, war der Graf Potjomkin der erste russische Regent der Krim. Er legte großen Wert auf den Weinbau und die Weinbereitung und setzte fort, den Wein aus Sudak populär zu machen. Der Graf brachte Weinstöcke aus Italien, Spanien, Frankreich, also aus den großen Weinregionen, in denen das Klima dem auf der Krim sehr ähnlich war. Bei Potjomkin wurde die Weinkelterung auf dieser Halbinsel zur Staatsangelegenheit. Grundlage dafür waren die Weinberge der Krimgriechen, die auf die Strande des Asowschen Meeres umgesiedelt wurden, und die Weinbaugebiete der Krimtataren, die die Krim verlassen hatten.


Ende des 18. Jhs begann auf der Krim die Grundstück- und Gartenverteilung als Privateigentum. Der Boden um Sudak war sehr fruchtbar und deswegen auch sehr wertvoll. Nur prominente und wohlhabende Personen konnten solche Grundstücke bekommen. Aber die Weinkelterungstechnik blieben immer noch sehr primitiv. Die Erde wurde mit schweren Schaufeln aufgegraben. Die Arbeitskräfte reichten nicht aus, so daß die Grundbesitzer Saisonarbeiter einstellen mußten, die aus verschiedenen Regionen Rußlands kamen. Da die Kelterei bei der Weinherstellung erst viel später eingeführt wurde, quetschte man Weintrauben mit den Füßen in großen Steinkästen. Die Fässer für die Weinlagerung wurden vom Kaukasus aus geliefert. Die Bucht Sudaks war für die Anlieferung der Weinfässer nicht tief genug: Die Fässer wurden von den Schiffen einfach ins Wasser geworfen.


Ein besonderes Verdienst in der Entwicklung der Weinherstellung gehört dem Wissenschaftler und Akademiemitglied P. S. Pallas. Gerade er hat im Sudaktal große Weinplantagen angelegt. Und gerade P. S. Pallas leitete in Sudak die erste Weinbauschule auf der Krim .


Der Name vom Fürsten Golizyn ist auch bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts baute er auf dem Gelände seines Gutes „Nowyj Swet“ bei Sudak einen Weinbetrieb, der auch heute durch seine Schaumweine berühmt ist.

 

In der Gegend um Sudak werden heute Weine in mehreren Weinbetrieben hergestellt. Das sind zum Beispiel:

• der Sekt-Wein-Betrieb „Nowyj Swet” (der Ex-Betrieb vom Fürsten Golizyn)

• der Weinbetrieb „Sudak“ stellt Dessertweine her, die populärsten sind „Kokur Surosh“ und „Portwein Surosh“

• AG „Sonnental“: der Betrieb befindet sich in der eigenartigen Naturgegend, wo die Sonne 300 Tage im Jahr scheint. So entsteht hier eine gute Möglichkeit, die seltenen Weinsorten zu züchten. Die berühmten sind „Schwarzer Arzt“ und „Schwarzer Oberst“. Und der Wein „Schwarzer Arzt“ wurde in der Versteigerung in Southerbi als Eliteweinsorte anerkannt.



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